Die Geschichte der Schneeball-Schlacht-WM

Die bisher letzte Schneeball-Schlacht-WM fand in 2010 in Winterberg statt – danach fielen die globalen Titelkämpfe in eine schöpferische Pause.
In den drei Jahren zuvor wurden die Weltmeisterschaften von den Aua-Handballern aus Menden dominiert. Keiner konnte die Schneebälle schneller formen und abfeuern. Fast im Sekundentakt flogen die Schneebälle übers Spielfeld – und das mit über 100 Stundenkilometern. Nur selten verfehlten die kalten Bälle das Ziel.

Eine ausgefeilte Technik verbunden mit mächtig viel Selbstbewusstsein und einer eisernen Ausdauer – das Mendener Aua-Team war für seine Gegner unbesiegbar und holte sich drei Mal in Folge den WM-Titel.Vielleicht hätte es für die Aua-Handballer auch noch zum vierten Titel in Serie gereicht, doch bei der Schneeball-Schlacht-WM in 2010 traten sie nicht an. Der Erfolg hatte sie wohl müde und träge gemacht. Die Gelegenheit nutzten die „48er“ aus Verl, nachdem sie drei Mal zuvor im Finale unterlegen waren. Die „48er“ gewannen das Endspiel gegen die Schweizer Shooting-Stars „Schneesportfreunde Sitterdorf“.

Erfunden wurde die Schneeball-Schlacht-WM an einem regnerischen Sonntagnachmittag im Siegerland bei einem heißen Bad in der kalten Badewanne – angetrieben von dem unbedingten Willen des Erfinders Christoph E., andere mit Schnee zu bewerfen und damit Weltmeister zu werden.
Die daraus resultierende sportliche Herausforderung ist größer als zunächst gedacht: Eine sehr gute Kondition ist ebenso notwendig, wie Geschick, eine passende Taktik und Team-Geist. Spitzenteams schaffen es so, in einem Spiel bis zu 170 Schneeball-Treffer bei Gegner zu setzen!